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Dr. Wamser + Batra unterstützt GRIMME beim Vertrieb von Landmaschinen in Indien

Das Familienunternehmen aus dem niedersächsischen Damme gehört zu den weltweit führenden Landmaschinenherstellern. Eine globale Führungsposition hat sich das Unternehmen im Bereich der Kartoffeltechnik erarbeitet und erzeugt mit mehr als 2.000 Mitarbeitern in über 120 Ländern einen Umsatz von rund EUR 450 Mio. Seit einigen Jahren ist das Unternehmen auch erfolgreich in Indien tätig. Unterstützt wird es dabei von der Dr. Wamser + Batra Unternehmensberatung für Indien.

„Als Weltmarktführer für Landmaschinen im Bereich der Kartoffeltechnik, ist es unser Anspruch, überall dort auf der Welt präsent zu sein, wo moderner Kartoffelanbau entsteht oder vorhanden ist“, so Franz-Bernd Kruthaup, Geschäftsführer für Vertrieb bei GRIMME. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Indien, die wesentlich durch das Aufkommen von „Contract Farming“ beim Kartoffelanbau geprägt sind, rückte Indien bei GRIMME in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus des Interesses. So gehört Indien zwar schon seit Jahrzehnten zu den großen Kartoffelanbauländern der Welt, allerdings waren Kartoffeln in der Vergangenheit meist zur Selbstversorgung gedacht. Das hat sich in den letzten Jahren wesentlich geändert: „Immer mehr globale Hersteller von beispielsweise Tiefkühl-Pommes-Frites nutzen die Kartoffelanbaukapazitäten Indiens in Form von Contract Farming“, erklärt Patrick Grote, Projektleiter Indien bei GRIMME, „daher ist es unser gemeinsames Ziel mit den Produzenten von Verarbeitungsware, die indischen Bauern Schritt-für-Schritt bei der Modernisierung ihrer teilweise noch sehr maroden Strukturen zu unterstützen. Denn nur eine mit moderner Technik produzierte Kartoffel eignet sich nachher für die Verwendung als Tiefkühlkost für den einheimischen so wohl auch den europäischen bzw. amerikanischen Markt. Daneben richten wir unser Portfolio aber auch an indische Kleinbauern aus, die nicht für den globalen Markt anbauen, denn unsere Technologie hilft, die teilweise erschreckend hohen Ertragsverluste durch beschädigte bzw. faulende Kartoffeln zu minimieren. Ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen den Hunger“.

Seit zwei Jahren betreibt GRIMME nun eine eigene Tochtergesellschaft in Indien und konnte bereits erste Lege- und Erntemaschinen nach Indien verkaufen. Daneben betreibt das Unternehmen eigene Schulungsstandorte in Gujarat und Punjab, um den lokalen Bauern das Thema „moderner Kartoffelanbau“ näherbringen zu können und engagiert sich im „Grünen Innovationszentrum in der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ (GIAE) des Bundesministeriums für Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als Teil der Sonderinitiative „Eine Welt ohne Hunger“, die auf eine Verbesserung der Einkommen kleinbäuerlicher Betriebe, der Beschäftigungsförderung und der Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln abzielt.

Bei den Planungsarbeiten und der Umsetzung des Marktzugangs wurde GRIMME von der Dr. Wamser + Batra GmbH unterstützt. Zu den WB-Aufgaben gehörte die Mitarbeit im strategischen Planungsteam, die Durchführung der Firmengründung, mehrere Personalsuchen auf unterschiedlichen Hierarchiestufen (vom Servicetechniker bis zum indischen Geschäftsführer), die Suche nach geeigneten Büroflächen / Standorten sowie die langzeitliche Übernahme aller Verwaltungsarbeiten. „Unsere Zusammenarbeit mit WB verläuft hervorragend. Wir sind mit den erbrachten Leistungen sehr zufrieden und werden auch künftig die Expertise von WB bei unseren weiteren Schritten in Indien einbinden“, so Jens Walter, Geschäftsführer von GRIMME Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG.


Projektablauf

  1. Firmengründung

    Gründung der indischen Niederlassung Grimme India Pvt. Ltd.

  2. Personalsuche

    Mehrere Personalsuchen auf unterschiedlichen Hierarchiestufen (vom Servicetechniker bis zum indischen Geschäftsführer)

Bild: Dr. Johannes Wamser Ihr Ansprechpartner

Zitat


„Unsere Zusammenarbeit mit WB verläuft hervorragend. Wir sind mit den erbrachten Leistungen sehr zufrieden und werden auch künftig die Expertise von WB bei unseren weiteren Schritten in Indien einbinden.“

Jens Walter

Geschäftsführer